Mittwoch, 15. März 2017

blablabla

Video by Sina Moser und Joyce Rohrmoser (Moro)
3:10 min. Colour, 2012 

Presented in the exhibition "The Munchhausen - Effect
Gallery 5020, Salzburg
11.03-29.04.2017


Das Video „Blablabla“ läuft auf zwei Ebenen: die eine ist das Künstlerpaar Moro (Moser Rohrmoser), das versucht, ein neues Projekt zu realisieren.
Die andere ist die digitale und die wirkliche  Umgebung, in der sich das Paar befindet..
Das Video zeigt, wie Moro Texte über Kunstpraxis dilettantisch rezitiert, über das neue Projekt diskutiert und streitet. Die digitale Umgebung wird durch die Anwendung von in Youtube gefundenen stereotypischen Paaren aus Serials und Spielfilmen geschaffen.
Die Gespräche von Moro kommen nicht weiter und entwickeln sich in ein absurdes Blablabla. Verkehrslärm übertönt die Stimmen.
Kann unter diesen Umständen einen neue Arbeit entstehen?
Das Video dokumentiert diese Auseinandersetzung.
Es ist nicht neu, ein Video zu machen, über die Entstehung eines Videos.
Moro, das seit seiner Entstehung im Jahr 2009  nur Videoperformances gemacht hat, will mit „Paare“ die ambivalente mediale Realität zeigen, in der es sich befindet.

Dienstag, 14. März 2017

Dornröschen - Sleeping beauty

Exhibition in the Salzburg Castle
19.07.2016 - 30.11.2016

























DORNRÖSCHEN IN DER SALZBURGER FESTUNG
Photoprojekt von Joyce Rohrmoser
Modell: Sina Moser


Die Königstochter soll sich in ihrem fünfzehnten Jahr an einer Spindel stechen und tot umfallen. Sie war aber nicht tot, sondern sie fiel in einen hundertjährigen tiefen Schlaf.
Im Lande ging aber die Sage von dem schönen in der Salzburger Festung schlafenden Dornröschen, denn so wurde die Königstochter genannt.
Als ein Prinz das schlafende Dornröschen mit einem Kuss berührte, schlug es die Augen auf, erwachte, und blickte ihn ganz liebevoll an.
Das Feuer, das im Herde hundert Jahre still gewesen war, flackerte nun wieder auf. Bald brannte der Hohe Stock, in dem das Mädchen geschlafen hatte.
Dornröschen konnte die Festung nicht retten.
Sie flog weg und kam nie wieder zurück.






Montag, 11. Mai 2015


Men in Fur — Exhibition at the Deutschvilla (Austria) 08.05.-07.06.2015

Seit einem Jahr verarbeite ich mit Fotos und Videos die Geschichte der Pelzfirma meiner Familie. Meine Beziehung zu diesem Gegenstand ist zwiespältig. Ich kann mich noch an meinen Schmerz als Kind erinnern, als ich die toten Tiere im Geschäft meines Vaters sah. Aber ich habe mein ganzes Leben immer wieder meine Fotografie einsetzen müssen, als die Firma Modefotos brauchte.

"Men in fur" ist eine Serie von Männer-Porträts, die ich ohne Auftrag der Familie gemacht habe (die Firma ist inzwischen Pleite). Die Männer posieren wie stereotypische Frauenmodels in Pelz. Was bei Frauen normalerweise als sexy interpretiert wird (nackte Haut und Körperposition, die für den Voyeur einladend wirkt), suggeriert hier eine Ambiguität zwischen den Geschlechter und eine Ästhetik, die nicht mehr viel mit der zum Verkauf eingesetzen Modefotografie zu tun hat.


MEN IN FUR is a photoproject which has to do with my origin, because I was born in a family whose males have been dealing with furs since 5 generations. My relationship to this business is ambiguous: I can still remember my pain as a child when i looked at the dead animals in my father’s shop. But as an adult I have been always using my skills whenever the company needed fashion or catalogue photos of the furs, because I knew that my family wealth depends on it.

„Men in Fur“ is a serie of portrait of men posing as women in stereotypical poses, not ordered by the family. Women in fur are often represented in the commercial photography as sexy half naked „kitten“. Men posing in the same way look simply grotesque.
This photoproject is my personal research on topics as identity, money and gender patterns. This kind of aesthetic has no commercial aims.

https://photos.app.goo.gl/ftrnJxfWKngnqRxG7



Mittwoch, 16. April 2014

Ear in Rome

Dieses Video habe ich nach einem Gehörsturz realisiert. Ein grosses Ohr wird auf einen Strand angeschwemmt. Ich ziehe es über mein nicht mehr hörende linkes Ohr und steige auf Knien auf die römische „Heilige Stiege“. Danach kann ich die Stimme des Meeres, meiner Videokamera, einer Palme und eines Hundes hören.

 Un orecchio approda su una spiaggia. Lo trovo in una chiesa e lo fisso sul mio orecchio sinistro, quello che non ci sente. Con il nuovo orecchio salgo in ginocchio sulla „Scala Santa“. Dopodiche’ avviene il miracolo: riesco a sentire la voce del mare, della mia videocamera, di una palma e di un cane.

Sonntag, 10. November 2013

Extending

„Understanding Media" von Marshall McLuhan wird mit Bildern interpretiert, die im Kontext des täglichen Lebens gefilmt wurden: Medien als „Extensions of Man". Das Rad als Erweiterung des Fußes, der Löffel als Erweiterung der Hand, die Brille als Erweiterung des Auges...